
Die Geschichte des heutigen Sportgeländes
Schon bald stellte sich heraus, dass der Platz auf dem bestehenden Sportplatz nicht mehr ausreichte.
Nun kam man auf die Idee, aus der Sandentnahmestelle ein neues Sportgelände zu errichten.
Zunächst wurde an dieser Stelle ein Fußballplatz mit Leichtathletikanlage, Aschenbahn gebaut.
1942
Da die Sportler Reichsbahnbedienstete waren, wurden dafür 4 Eisenbahnwagons auf Betonplatten aufgestellt. Diese wurden dann zum Umkleiden der Sportler benutzt. Der Krieg war in näherer Zukunft absehbar. Auf Grund der Wehrertüchtigung wurden unter diesen Eisenbahnwaggons 1 Schießstand mit 4 Schießbahnen errichtet.
1945
Zum Ende des Krieges wurde der Sport leider eingestellt.
1948 wurde der Sport wieder ins Leben gerufen!
1949
wurde auch in Elstal unter der Leitung des Deutschen Turn und Sportbundes ein Sportverein gegründet. Dieses erfolgte auf Basis der Produktionsbetriebe, welche in Elstal der Eisenbahnbetrieb war, der diesen Verein auch finanziell über den K- und S- Fonds (Kultur- und Sozialfonds) unterstützte.
Deshalb nannte man den Sportverein
"Lokomotive Elstal".
35 Jahre nach Gründung
des Sportvereins BSG Lokomotive Elstal-Wustermark, waren zu dieser Zeit etwa 1195 Mitglieder und 11 Sportabteilungen wie z.B. Fußball, Boxen, Tischtennis, Handball,, Radfahren, Volleyball, Turnen, Sport mit dem Hund (Hundeverein), Angeln für Friedfische (Angelverein), Gymnastik und Leichtathletik.
Bereits 1969 wurde dem Verein die Ehrennadel der Sportvereinigung Lokomotive übergeben.
1972
wurde der Sportverein für vorbildliche Arbeit als vorbildliche Sportgemeinschaft des Deutschen Turn und Sportbundes der DDR ausgezeichnet.
Die größten sportlichen Erfolge wurden im Fußball der Männer erzielt.
Besondere Fußballspiele waren die Pokalspiele um die silberne Lok.
Auch die Frauen im Handball waren sehr erfolgreich.
Besonders zum Vorscheinen kamen Heinz Sander und Bruno Schlüter für die Entwicklung des Fußballs, Gerhardt Steinke für die Entwicklung des Tischtennis, Walter Gutjahr für die technische Organisation des Vereins, Schorsch Winger, war für den Kinderfußball verantwortlich und Jörg Nofz, Mike Apitz, Lothar Derlat, Helmut Keiser als Spieler.
Sie spielten in der Bezirksliga Potsdam Fußball.
1989
schon bald stellte sich heraus, dass man den Verein in dieser Form nicht mehr erhalten konnte.
Der Sportverein musste wieder umorganisiert werden, da der Trägerbetrieb, die Reichsbahn, durch Privatisierung nicht mehr vorhanden war.
1990
Die Eisenbahnbediensteten organisierten sich im Eisenbahner Sportverein (ESV) neu.
Vorsitzende des Vereins waren zu dieser Zeit
Jürgen Schlüter, Dieter Beier und Peter Schreiber.
Die Finanzierung musste jetzt durch Eigenbeiträge bestritten werden.
Die Sportabteilungen beschränkten sich zu dieser Zeit nur noch auf Fußball, Tischtennis und Basketball.
Juli 2022 / November 2023
haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht und beim Bauamt Nauen einen Antrag auf Baugenehmigung eingereicht.
Durch den geplanten Anbau haben wir nun den nötigen zusätzlichen Raum, unseren Mitgliedern bessere Trainingsbedingungen zu bieten und unserem Platzpersonal den notwendigen Platz für die Instandhaltung unserer Anlagen zu geben.
06. November 2023
starteten dann die Bauarbeiten. Am 14. November 2023 wurden die ersten Fördermittel in Höhe von 15.708,00 Euro abgerufen. Pünktlich, mit Einsetzen des Winterwetters, wurden die Rohbauarbeiten am 30. November 2023 beendet.
Am 1. Dezember 2023 erfolgte die Bauabnahme durch den Verein und die ausführende Firma.
Für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes möchten wir uns bei Helfern und Unterstützern nochmal herzlich bedanken!
Firma Rene Schulz - Welche eine Vielzahl an Vorarbeiten leistete und einen erheblichen Teil des Vormaterials zur Errichtung des Rohbaus spendete.
Marcus Dominique und Firma Marcel Kapitzke - Welche bei der Errichtung der Bodenplatte und des Rohbaus maßgeblich mitgeholfen haben.
Andreas Krücken - Welcher uns baubegleitend unterstützte und mit seinem Wissen jederzeit zur Verfügung stand.
Firma Tino Anders Hochbau - Welche für die sehr gute und reibungslose Bauausführung zuständig war, sowie die spätere Bauabnahme.
Der Rohbau steht und eine Vielzahl an Gewerke für die weiterführenden Arbeiten wurden 2024 benötigt. Durch freiwillige Helferinnen und Helfer, die beim Innenausbau mit anpackten und dazu beitragen, ein spannendes und einmaliges Bauprojekt zu verwirklichen.
Dieses Projekt wurde zu einem Symbol unserer Gemeinschaft und unseres Zusammenhalts!
